vE7.2: INTERVIEW

Blogeintrag 7: Januar Interview mit Félix Ekpeko (Programmkoordinator bei ASTOVOT)

Diese Interviews werden zukünftig ein regelmäßiger Bestandteil des Blogs. Per Mail verschicke ich nur eine grobe Übersicht. Anregungen und Fragen nehme ich gerne zur Kenntnis. Viel Spaß!

• Wie sind Sie auf ASTOVOT gekommen und schließlich zu Ihrer heutigen Position?
„Als ich noch auf dem Collège war (in Agomé-Tomegbe), lernte ich junge nationale und internationale Freiwillige kennen, die im Rahmen ihres Dienstes Projekte, wie etwa den Bau von Latrinen oder schulische Unterstützung, realisierten. Auch ich war Schüler dieser Freiwilligen. Nachdem ich also mein BEPC (=mittlere Reife, am Ende der 3ième, Abschluss des collège) erreichte und nach Kpalimé kam, traf ich die Verantwortlichen von ASTOVOT und wurde Mitglied der Organisation. 2002 begleitete ich mein erstes Workcamp; Freiwilliger war ich dort dann bis 2005. Von 2005-2008 war ich Leiter diverser Workcamps und Projekte, wie etwa schulische Unterstützung, Aufklärung zum Thema AIDS und vieles mehr. 2008 suchte ASTOVOT einen Assistenz-Koordinator. Zu dem Zeitpunkt war ich schon Lehrer für Mathematik und Physik. Studiert hatte ich Physik, doch ich war auch immer sehr stark in Mathe.
Der Administrationsrat (bestehend aus 11 Personen auf 3 Jahre durch die Generalversammlung gewählte, ehrenamtliche Mitglieder ASTOVOTs) wies den damaligen Koordinator an, drei geeignete Kandidaten zu finden. Der schlug den Vorschlag aus und meinte, dass der einzige überzeugende Kandidat Félix sei. Als der Rat mich nun mit der Entscheidung konfrontierte ob ich denn bereit für diesen Job sei, fiel es mir schwer «Ja» zu sagen. Meine Interessen liegen vor allem beim Unterrichten, den Kindern Sachverhalte beibringen, und nun wollte ich sie nicht einfach so im Stich lassen. Also fragte ich, ob auch Teilzeit möglich sei, das war meine Bedingung. Doch war es relativ schwer beides zeitlich miteinander zu vereinbaren. Nach einem harten Jahr gab ich die Schule letztendlich auf und konzentrierte mich fortan auf ASTOVOT. Assistent war ich dort also von 2008 bis 2012. In diesem Jahr zog sich der amtierende Koordinator zurück, also wurde zu einem Einschreibungswettbewerb aufgerufen. Wir waren fast 10 Kandidaten. Nach dem Selektionsverfahren wurde ich am Ende als neuer Programmkoordinator zugelassen (Nach einem ähnlichen Verfahren werden alle Mitglieder der Koordination ausgesucht). Zu Beginn war ich also einfacher Freiwilliger, danach Projektleiter, Assistenz-Koordinator und schließlich hauptverantwortlicher Programmkoordinator.“

• Welches sind die Bereiche, für die Sie verantwortlich sind?
„Als Programmleiter habe ich die Aufgabe, die Aktivitäten der Organisation zu koordinieren. Was heißt das genau? Zunächst muss ich einen Strategieplan entwerfen, Projekte entwerfen, Projekte verwalten, neue Partner finden, regelmäßig mit unseren internationalen, sowie nationalen Partnern in Kontakt zu treten. Auch kümmere ich mich um administrative Angelegenheiten. Was das heißt? Nun, wenn es Unterlagen auszufüllen oder zu unterzeichnen gilt, oder man zum togolesischen Staat gehen muss (Stadtverwaltung, Institutionen etc.), bin ich der Zuständige. Meine Rolle lässt sich also auf die Direktion festlegen. Auch müssen wir dem administrativen Rat (dieser dient lediglich als Kontrollinstanz mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Organisation), der alle 3 Monate zusammenkommt, einen Bericht bezüglich unserer Aktivitäten, Moral und Finanzen vorlegen, genauso wie der Generalversammlung, die einmal im Jahr stattfindet. Ich bin verantwortlich für die Durchführung von Aufgaben, die mir vom Rat oder der Mitgliederversammlung gestellt werden. ASTOVOT hat zwei zentrale Aufgaben: die lokale Entwicklung mithilfe kommunaler Projekte und der Freiwilligendienst.“

• Was waren die Aufgabenfelder ASTOVOTs vor der Einführung des einjährigen Weltwärtsprogramm (im Rahmen dessen ich selbst hier bin)?
„Davor drehte sich das ganze eher um Workcamps im Sommer, STV (=Short Term Volunteering; bis 3 Monate) und MTV (Mid TV), bis 6 Monate, bevor das auf 12 Monate ausgelegte Weltwärtsprogramm 2008 in Kraft trat. ASTOVOT ist die erste Organisation Togos; schon in den 80ern empfingen wir insgesamt bis zu 200 internationale Freiwillige. Ich erinnere mich, dass es im Jahr 2006 allein sogar knapp 100 waren. Das Weltwärtsprogramm ermöglicht uns in regelmäßigem Austausch mit unseren lokalen Partnern zu stehen (Schulen, Waisenheime etc,), da es sich kontinuierlich über 12 Monate erstreckt. So sind die Weltwärtsprojekte Vorzeigebestandteil der Organisation geworden. Im Sommer laufen zwar noch Workcamps, und wir empfangen weiterhin STVs/MTVs, dennoch stecken wir die meiste Energie in den Erfolg dieses Langzeitprogramms.“

• Was sind häufige Probleme die im Zusammenhang mit Freiwilligen, und was sind die Lösungsstrategien von ASTOVOT?
„Zunächst gibt es interkulturelle Auseinandersetzungen: Manche Freiwillige meinen, dass das, was in Europa in einer bestimmten Weise vonstatten geht, hier in Afrika genauso zu sein hat, was aber nicht der Fall ist. Es gibt oft Missverständnisse und Vorurteile. Es ist schwer diese genau zu benennen, aber genau deswegen führen wir ja Freiwilligendienste durch, um diese Vorurteile und Stereotypen zu entkräften und den Leuten beizubringen Konflikte in adäquater Weise zu lösen. Einem jungen Menschen, der zuvor noch nie in Afrika gewesen ist, muss man behutsam die Dinge erklären, bevor er zu verstehen vermag, dass die Realitäten hier nicht dieselben sind. Auch gibt es oft Misstrauen gegenüber ihrer Umgebung: So vertrauen sie beispielsweise einem togolesischen Arzt nicht, obwohl die Medizin ja ein international gleiches Territorium darstellt. Es kann sein, dass wir weniger gut ausgerüstet sind, aber nehmen wir den Fall Malaria: Das behandelt kein europäischer Arzt besser als ein hiesiger, denn schließlich ist die Krankheit hier weit verbreitet. Wir rufen in einem solchen Fall die Eltern sofort an, und diese sagen dann, ach komm zurück, obwohl das hier ja leicht zu behandeln ist.
Auch was das Schulsystem angeht gibt es große Differenzen, denn das togolesische Bildungssystem ist nicht das deutsche. So herrscht hier das auferlegt erscheinende französische System, jedoch haben wir nicht die nötigen Materialien, um dieses umzusetzen. Auch das Französische ist ja eigentlich nicht unsere Sprache, man hat sie uns beigebracht. So fällt es den Freiwilligen anfangs schwer sich in ein so grundverschiedenes System zu integrieren, und wenn sie dann irgendwann anfangen es zu verstehen und zu akzeptieren, ist es meist schon wieder Zeit zu gehen. Auch bei Problemen mit den Gastfamilien geht es um die kulturelle Ordnung.
Was die Freiwilligen angeht, fehlt oft das Selbstvertrauen: Manche scheinen sich nicht wirklich mit den Bedingungen auseinandergesetzt zu haben, bevor sie sich für einen Freiwilligendienst in Togo entschieden haben, und bei der ersten Kleinigkeit geben sie dann auf und wollen zurück. Doch wenn man sich in einem Freiwilligendienst engagieren will, muss man bereit sein autonom zu sein. Es geht um das Lernen von Autonomie und Interkulturalität. In manchen Fällen fliehen die Freiwilligen vor den Problemen, anstatt ihnen entgegenzutreten, was sie am Ende wachsen, reif werden lässt. Hier das Beispiel der Visakomplikationen, die es dieses Jahr gab: Es war hart für mich, da ich als Koordinator dachte, die Dinge für die Freiwilligen zu vereinfachen. Denn ich weiß, dass es für jemanden, der absolut nichts über das Land kennt, schwer wäre, den nötigen Abläufen zu folgen, in verschiedenste Administrationen zu gehen. So hab ich meine Zeit und Energie genommen, für sie die „lettre de demande“ verfasst, Formulare ausgefüllt, um ihnen diese Angelegenheit so einfach wie möglich zu gestalten. Ich habe eine Herberge organisiert, damit sie für diese Zeit der Institutionengänge in der Hauptstadt bleiben konnten. Nun hat das mit dem Ausstellen der Visakarte gedauert (fast 6 Monate). Doch anstatt zu verstehen, dass diese Verzögerung nichts mit ASTOVOT zu tun hat, sondern mit der langsamen, vielleicht zu langsamen togolesischen Administration, ist es zu einem Konflikt zwischen einigen Freiwilligen und ASTOVOT gekommen, der eigentlich nicht sein sollte. Hier ist es wieder eine Frage der Reife, die Dinge verstehen zu können. Und wenn man nicht richtig miteinander kommuniziert, wird es schwer bestimmte Realitäten zu akzeptieren. “

• Und wie sehen nun die Lösungsansätze aus?
„Als Leiter braucht man immer Geduld und ein offenes Ohr für die Freiwilligen. Und wenn man kritisiert wird, das nicht als niedermachend zu empfinden, sondern als Chance die Probleme effizienter anzugehen und die Dinge zu verbessern. Das ist meine Stärke. Ich habe durch den Freiwilligendienst vor allem gelernt die jungen Leute zu verstehen, ihre Reife und mögliche Reaktionen. Durch sie habe ich auch die europäische Kultur kennengelernt, weshalb ich meine Freiwilligen jetzt auch schnell verstehen kann. Warum reagieren sie so? Warum tun sie das? Ich schaffe es, sie zu verstehen und es erlaubt mir die nötigen Lösungen zu finden. Wenn zum Beispiel Vertrauen gegenüber togolesischen Ärzten fehlt, stelle ich es wieder her. Bei Auseinandersetzungen wie beispielsweise mit der Gastfamilie muss man beiden Seiten zuhören und sie zusammensetzen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Meine Aufgabe ist es die Freiwilligen zu vertreten. Was auch immer vorliegt, ich muss sie unterstützen. Dann sind da noch die Zwischenseminare und individuellen Berichte (Fragebögen), bei denen wir uns zusammensetzen, und bei jedem nachgefragt wird, um zu sehen, wie es den Freiwilligen geht. Wenn wir zu den Familien gehen, um ihnen das Beherbergungsgeld zu geben (100€ Unterstützung pro Monat), erlaubt uns das ebenfalls mit ihnen in Kontakt zu treten um besser zu wissen, wie die Dinge so mit dem Freiwilligen laufen. Um Probleme lösen zu können, müssen die Freiwilligen vorbereitet werden, so wie wir es vor dem Anfang jedes Projekts tun. Ebenfalls bilden wir die Familien in Hinsicht auf das Umgehen mit Konflikten, Interkulturalität, Kommunikation und sogar die Verpflegung aus. Auf diese Art und Weise werden beide Seiten irgendwann vertraut mit der Situation. Kurz gesagt: Probleme lösen wir dadurch, dass wir regelmäßig nach den Freiwilligen schauen, und sowohl individuelle als auch kollektive Evaluationen durchführen. Dabei hilft uns auch, dass viele Freiwilligen den ASTOVOT-Sitz regelmäßig aufsuchen, wo wir Konflikten kurz in direkten Gesprächen auf den Grund gehen können.“

• Wie kommt ASTOVOT zu seinen Projekten? Welches Verfahren verbirgt sich dahinter?
„Zunächst bekommen wir Projektanfragen, gestellt beispielsweise von einer Schule, die einen Freiwilligen braucht. Nachdem wir die Projekteignung bestätigen können, muss die Schule bzw. der Direktor ein Formular ausfüllen und schließlich einen Vertrag unterzeichnen, der bestätigt, dass sie die gestellten Bedingungen und Klauseln im Hinblick auf den Umgang mit dem Freiwilligen akzeptieren.
Auf der anderen Seite entdecken wir auch Projekte, wie beispielsweise das Bibliotheksprojekt hier. (Der alte, fast leere Seminarraum von ASTOVOT wurde von ein paar Freiwilligen, die ihre Schulprojekte verlassen haben, neu eingerichtet und ist nun für die Kinder der Nachbarschaft nachmittags geöffnet). Man muss nur mal die Tragweite und den Bedarf in Betracht ziehen: Hier im Zomayi-Viertel, dem größten Stadtviertel von Kpalimé, gibt es keine einzige Bibliothek. Es gibt hier um die 20 Schulen, jedoch keine Bibliothek. Also haben wir uns gefragt, warum keine ins Leben rufen, und siehe da, jeden Tag registrieren wir einen Zulauf von Kindern, der uns verrät, dass die Nachfrage da ist. So schauen wir zunächst immer, ob der Bedarf für ein Projekt gegeben ist. Neue Projekte finden sich also einerseits durch die Feststellung eines Bedarfs oder durch das Stellen eines Antrags durch Dritte.
Was nun die Schulprojekte angeht… Wir stellen fest, dass diese vor allem an Personen adressiert sind, die Interesse am Lehren haben und sich später auch beruflich damit auseinandersetzen möchten, oder die schon Praktika oder Erfahrung im Unterrichtssektor haben. Erschwerend kommt dazu das togolesische Schulsystem. Wenn ASTOVOT heutzutage also neue Einsatzstellen sucht, dann achten wir darauf, dass sich die Freiwilligen auch wirklich einbringen und autonom sein können, aber am Ende sind die Freiwilligen eben doch Assistenten auf ihren Projekten.“

• Wie geht ASTOVOT vor, wenn ein geeignetes Projekt gefunden ist und dieses als Einsatzstelle für einen Weltwärtsdienst ausgeschrieben werden soll?
„Bei Weltwärts werden Freiwillige nur in Projekten eingesetzt, die auch von Weltwärts akzeptiert wurden. Was heißt das nun? Alle Partnerorganisationen, wie bei uns ijgd und SCI, haben ihre speziellen Verträge, die den Leitern der Projekte vorgelegt werden. So muss der Vertrag, der die Bedingungen für Weltwärts enthält, zunächst angenommen werden, bevor wir mit der Planung des Projekts anfangen. Am Ende müssen wir ein vorgegebenes Formular ausfüllen, das wir dann an unsere Partnerorganisationen weitergeben. Diese reichen es bei Weltwärts ein, die das Projekt dann begutachten und entscheiden.“

• Heißt das, dass sie bei der Auswahl von ShortTermVolunteer- und MTV-Projekten freier sind?
„Für diese Projekte gilt im Prinzip dasselbe, jedoch mit weniger Protokoll (Weltwärts ist dabei nämlich nicht involviert). Wir stellen unser ausgearbeitetes Projekt unseren Partnerorganisationen vor, die dann dessen Übereinstimmung und Konformität mit den eigenen Zielen und Richtlinien abgleichen und bei Annahme über ihre Website verbreiten.“

• Wie findet ASTOVOT Gastfamilien und welche Kriterien müssen diese erfüllen, bevor sie als geeignet für das Beherbergen eines Freiwilligen erachtet werden?
„Die meisten unserer Gastfamilien stellen zunächst einen Antrag. Auf diesen hin senden wir unsere Agenten die sich die Örtlichkeiten anschauen: Sind die Sanitäranlagen sauber? Kann die Familie dem Freiwilligen wirklich ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen? Auch die Familienstruktur wird mit einbezogen: Ist es eine richtige Familie? Das heißt: Gibt es Eltern? Gastgeschwister? Wir erkundigen uns auch nach der Moral der Personen, wofür wir Befragungen im Viertel bzw. im Dorf durchführen und sogar in der Kirchengemeinde der Familie, um besser über sie Bescheid zu wissen. Erst dann wird ihnen ein Vertrag zum Unterschreiben vorgelegt. Wir machen ihnen das Engagement des Freiwilligen, ASTOVOTs und ihres als Gastfamilie klar.
Selten sind wir es, die eine Gastfamilie suchen. Das geschieht vor allem dann, wenn der Freiwillige nicht länger bei seiner Gastfamilie bleiben will und wechseln möchte. Dann ist es in diesem Fall unsere Verpflichtung, ihm eine neue zu finden. Das ist leichter in den Dörfern als in der Stadt, wo das Leben teurer ist, und die Leute freie Zimmer lieber vermieten um Geld zu verdienen als es Freiwilligen bereitzustellen. Im Gegensatz dazu sind die Dorfbewohner immer daran interessiert Freiwillige aufzunehmen, der menschlichen Nähe und Solidarität wegen.“

Was nun die Verteilung der Freiwilligen auf die Familien angeht, gibt es auch noch andere Kriterien – abgesehen von der geographischen Nähe zum Projekt? Wird auch geschaut, ob der Freiwillige zur Gastfamilie passt?
„Beides. Der Freiwillige sollte nah an seiner Einsatzstelle sein, aber wir müssen uns auch die Frage stellen: Wird sich der Freiwillige gut in dieser Familie einleben können? So machen wir uns während des Vorbereitungsseminars ein genaueres Bild der Freiwilligen und ihres Charakters, um dann besser entscheiden zu können, mit welcher Gastfamilie er sich am besten vertragen wird. (ASTOVOT entscheidet erst wenige Tage vor Beginn der Projekte über die Aufteilung).“

• Jetzt noch eine persönliche Frage zum Abschluss: Was ist ihre Motivation, die sie täglich dazu bewegt sich für ASTOVOT und die Freiwilligen einzusetzen?
„Meine Motivation basiert stark auf meiner Arbeit; ich mag meine Arbeit sehr! Nach mehreren Jahren in diesem Sektor habe ich auch viel Erfahrung gesammelt und fühle mich wohl dabei. Und nachdem man ein Projektjahr erfolgreich abschließt, ein Freiwilliger zu einem kommt und Danke sagt, ist das eine wirkliche Motivation. Es zeigt Anerkennung gegenüber der Arbeit, die ich geleistet habe, aber auch gegenüber der Tatsache, durch Interkulturalität und Zusammenarbeit mit Menschen mit verschiedenen Horizonten, eine friedliche Welt geprägt von internationaler menschlicher Solidarität schaffen zu können. Das alles motiviert mich sehr! Kurios ist, dass mein Vater ebenfalls Programmleiter ist: Er hat relativ viele Aktivitäten im Rahmen der UNESCO, UNO und des Internationalen Roten Kreuz koordiniert, wobei ich mich gefragt habe, ob das ganze vielleicht im Blut liegt…?
Eine weitere Motivation ist auch, wenn die Partnerorganisationen dich und deine Arbeit wertschätzen. Und das tun sie. Auch meine Chefs (die Mitglieder des Administrationrats) sind stolz auf meine Arbeit, was mich wiederum motiviert weiterzumachen.“

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Vielen Dank für das Interview Félix Ekpeko!
(Programmleiter von ASTOVOT in Kpalimé, dem togolesischen Hauptsitz der Organisation)
-Aus dem Französischen übersetzt; Länge des Originalinterviews 45 Min; geführt am 04.03.2017

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